Über das Sein und das Vergehen

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Mein Weg zur Sterbeamme

Gespräch mit Herrn W.

Das schöne Wetter nutzend waren wir im Rosengarten unterwegs der ganz in der Nähe der Seniorenresidenz liegt in der Herr W. seit einigen Monaten lebt.

Sein Frau hatte mir erzählt dass er früher immer gern und oft spazieren gegangen war und das er die Natur liebt. Also nutze ich die schönen Tage die uns noch bleiben um mit ihm ein wenig spazieren zu gehen.

Ich erzähle ihm dann von den Rosen die da noch zu sehen sind oder anderen Dingen die man beobachten kann. Ab und an kommt dan auch eine Antwort von ihm in einem seiner seltenen wachen Augenblicke.

Ich sage, auf dem Fussballplatz seien heute gar keine Jungen zus ehen die trainieren, dies käme wol daher dass Herbstferien seien. Dann frage ich ihn ob er denn früher auch so gern Fussball gespielt hätte und er sagt, das würde er heute nich gerne tun.

Ein Stück weiter, wir sitzen ein enig in der wrmen Sonne, sagt er plötzlich, wenn sich das Wetter noch so hält will er den rill anwerfen und in seinem garten grillen. Ich frage ihn ob er das gern macht, da sitzt er da, die Unterlippe hängt herunter. Man sieht er bemüht sich zu antworten, die Gedanekn sind da doch die Verbindung vom Gehirn zum Mund funktioniertnicht so wie er das gern hätte.

Ich merke deutlich wie sehr er sich bemüht die Gedanken laut werden zu lassen und wie weh ihm das Ganze offensichtlich tut das nicht mehr zu können. Ich sitze hilflos da und kann ihm nicht helfen, denn alles was ich sagen könnte würde nichts ändern, käme vielleicht nicht einmal an. So nehme ich nur seine Hand und wir sitzen noch ein wenig stumm da und geniesen den Augenblick.
28.10.06 18:54


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