Über das Sein und das Vergehen

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Übertrag Teil II

Märchenabend

Gestern habe sie in der Hospizbewegung einen Märchenabend über den Tod gemacht.

Die Märchenerzählerin hatte ein wunderbare schöne warme Stimme und die Stimmung die sie verbreite hatte etwas Tröstliches und Schönes an sich. Sie hatte viele Kerzen mitgebracht, so dass wir das Deckenlicht ausschalten konnten und damit die richtige Stimmung herrschte, dazu schlug sie immer wieder dazwischen eine Klangschale an die einen herrlichen warmen vollen Ton hatte, der stimmungsvoll nach hallte.

Die Erzählerin sprach von verschiedenen Aspekten, wie sie in einigen Völkern in immer wieder anderen Variationen vorkommen,

davon dass man dem Tod nicht entrinnt auch wenn man ihn ab und an überlistet,

dass sich der Tod oft durch viele Vorboten ankündigt,
dass an Verstorben gehen lassen soll, nicht in Trauer versinken, sondern dass es weitergeht

aber auch dass der Hinterbleiben noch Aufgaben zu erfüllen hat bis der Toten nachfolgen kann und darf.


Dazwischen diskutierten wir über die verschiedensten Dinge die uns in den Märchen auffielen, die uns nachdenklich machten, aber auch Erkenntnisse brachten.

Und dann zeigten uns die Kerzen wie unachtsam wir oft sind. Die anderen hatten die Kerzen aus den Augen gelassen obwohl einige schon ziemlich heruntergebrannt waren, eine sogar schon fast am erlöschen. Doch der Docht neigte sich zur Seite, brannte in dem heissen Wachs das verlaufen war weiter und die Holzunterlage fing schon zum kokeln an. Hätte ich die Kerzen nicht im Auge behalten hätte die Holzunterlage sicherlich zu brennen begonnen, so aber habe ich das noch rechzeitig gelöscht.

Die anderen Frauen sind dann doch ziemlich erschrocken wie schnell das gehen kann, was Unachtsamkeit auslösen kann und waren froh dass ich die Hüterin des Feuers war.(so sollte es auch sein als Schwester der Flamme *g*)

Als die Erzählerin ihre Märchenstunde beendete herrschte eine wunderbare Stille , die sie dann irgendwann beendete, sie meinte da hätte sie immer Probleme damit, sie wüsste nie ob es nun gewünscht sei oder ob sie die Stille, die Nachdenklichkeit stören würde.

Alles in allem war es ein schöner gelungener Abend, der mir wieder einmal zeigte weshalb ich Märchen leibe, mich aber auch wieder daran erinnerte wem ich diese Liebe dazu verdanke. Meine Oma war es die mir ihre Liebe zu Märchen näher brachte und so den Samen in mir legte, den ich meiner Tochter weitergab.

Sollte sich wieder einmal die Möglichkeit ergeben Märchen so wunderbar erzählt zu bekommen werde ich diese freudig in Anspruch nehmen.

Danke , liebe Märchenerzählerin für die schönen stimmungsvollen Stunden

21.2.06 17:18
19.5.06 21:44


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